Worum es hier geht

Meine „Generation Y“ zeichnet sich dadurch aus, dass sie alles weiß, nur nicht mehr, wohin. Wir sind wie die Aquarium-Fische bei Findet Nemo, die nach gelungener Flucht in verschnürten Plastikbeuteln auf der Oberfläche des Ozeans dümpeln und plötzlich mit der neugewonnenen Freiheit nichts mehr anzufangen wissen. Wir trauen uns ständig zu viel zu – oder viel zu wenig. Ein völlig verkanntes Generationstalent in der Schockstarre des Nicht-Weiter-Wissens ist jedoch die Beobachtung: Wenn wir auch nichts anderes praktizieren als das Beobachten anderer auf Facebook, Twitter, Youtube und den laufsteghaften Straßen einer Stadt wie Berlin, so müssen wir doch ziemlich gut darin sein. Und wenn wir auch nichts anderes tun als wegzulaufen, so laufen wir doch wenigstens um die ganze Welt. Worum es dabei geht, ist das Ansammeln von Erlebnissen, von denen wir einmal erzählen können – one day maybe – wenn wir alt sind, wenn wir anders sind, jemand sind oder auch nicht. Hierbei geht es um Worte und Taten. Und um den Reisebericht als zelebrierte Form der Beobachtung.

 

Wer schreibt hier?

Ich bin Maike, 1990 in Oldenburg geboren und in einem kleinen Dorf aufgewachsen. Im Sommer 2014 habe ich meinen Bachelor in Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation an der UdK Berlin abgeschlossen. Auf meinen Reisen interessieren mich besonders das Dorf als sozialer Mikrokosmos, politische Bewegungen im großen und im kleinen und die Tattoo-Geschichten der Reisenden.

 

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